Florenz – Perle der Renaissance

Blick auf die Ponte Vecchio

Florenz ist eine der außergewöhnlichsten Städte Europas – und das in mehrfacher Hinsicht: Unter den zwanzig oder dreißig berühmtesten Kunstwerken der Welt befindet sich ungefähr jedes dritte in Florenz. Hier treffen wir beispielsweise den David, den Brutus, den Bacchus und die Medici-Grabfiguren von Michelangelo, wir bewundern die Verkündiung und die Anbetung der Könige von Leonardo da Vinci, die Geburt der Venus von Botticelli, die Madonna della Segiolla von Raphael, wir stehen vor dem Perseus von Cellini, dem Neptun von Ammannati und dem Raub der Sabinerinnen von Giambologna.

Florence from Walter Korinek on Vimeo.

Ebenso außergewöhnlich ist der architektonische Charakter dieses Kleinods. Oft stellen diese Meisterwerke der Architektur sogar den Prototyp eines Gebäudes dar: Die Uffizien sind das älteste Museum der Welt im modernen Wortsinn. Das florentinische Wort „Galleria“ wurde in alle europäischen Sprachen aufgenommen und so finden sich in London beispielsweise die Tate Gallery, die National Gallery, aber auch in allen anderen der alten Hauptstädte der Alten und Neuen Welt entstanden nach diesem Vorbild die bedeutenden Galllerien als öffentliche Kunstsammlungen.

Die Bibliotheca Laurenziana von Michelangelo ist der Prototyp der modernen Schriftsammlungen und die Urmutter aller späteren Büchereien.

Die Kuppel, italienisch „Il Cuppola“, des Domes von Brunelleschi entstand zu einer Zeit, als die antike Baukunst schon in Vergessenheit geraten war und stellt nach dem Mittelalter die erste derartige Raumüberdachung überhaupt dar. Bis zum heutigen Tag ist alle Welt von dieser Ingenieursleistung beeindruckt.

Soweit eine kleine Auswahl der Kunstschätze, die es in Florenz auf Schritt und Tritt zu entdecken und zu bewundern gilt. Alle aufzuzählen, würde den Rahmen dieses Buches bei weitem sprengen. Es ist auch nicht unsere Absicht, den unzähligen Kunstreiseführern, die es über Florenz gibt, einen weiteren hinzuzufügen.

Unsere Absicht  war es stattdessen, die besondere Atmosphäre, unsere Eindrücke, Stimmungen fotografisch festzuhalten.

Wir besuchten Florenz im Februar 2012 eine Woche lang. Neben der Beschäftigung mit den eingangs beschriebenen Kunstwerken, streiften wir mit unseren Kameras auch durch die Straßen und Gassen und entdeckten auf sehr subjektive Weise neben dem Bekannten, in den Reiseführern hinreichend beschriebenen, auch Neues. Vor alter Kulisse spielt sich auch heute noch urbanes Leben in vielfältigster Weise hier ab.

Florenz Alltagsleben

Bei unserer Ankunft auf dem Flughafen in Florenz war der Himmel wolkenverhangen, es war feucht und kalt und es regnete. Fotografisch hieß es nun „under conditions“, wie es auf englisch so nett heißt, tätig zu werden. Bald aber siegte ein Hochdruckgebiet im Kampf der Naturgewalten und es erstrahlte ein herrlich blauer Himmel bei nichtsdestotrotz empfindlich kalten Temperaturen. Dies und die noch relativ tief stehende Sonne in diesen winterlichen Tagen ergab eine herrlich fotogene, unvergleichliche Lichtstimmung, welche die historischen Mauern, Denkmäler und das Alltagsleben in den Straßen in eine ganz besondere Atmosphäre tauchte.

Antje Korinek-Blessing & Walter Korinek

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